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Juni 2001 : Es gibt aber immer noch Erfreuliches zu vermelden.

Als wir im Jahre 1988/1989 unsere RDE Service Management Software TSL 2000 entwickelten, unkten wir nur im Spaß über das Jahr 2000. Auch bei uns hatten wir nur wenig Zeit und eigentlich noch keinen Leidensdruck, uns um die kommenden Probleme zu kümmern.

 

Im September 1998 teilte uns dann der letzte verbliebene Application- Software Kunde, die Firma Meto Esselte in Hirschhorn mit, man müsse die Entscheidung der Geschäftsleitung respektieren, die sich für SAP (R3 oder R5) entschieden hatte. Dann kam das übliche freundliche Dankesschreiben mit vielen Lorbeeren und vielen Grüßen und das wars dann.

 

Von da an wurde es sehr ruhig um unser DATAFLEX 2.3b. Auch wir hatten unser Rechnungswesen bereits auf Producalc 32 unter WIN NT4.0 von Herrn Seeger umgestellt und waren eigentlich gar nicht böse, nur ein kleines bißchen traurig.

 

Als im Oktober 2000 denn der damals neue Chef vom METO Service "einfach mal so" anrief und so gezielt unwichtig (klammheimlich) nach dem Verbleib der RDE und dieser alten TSL Software fragte, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen.

 

Es hatte sich herumgesprochen, daß durch SAP R3 wegen der extremen Antwortzeiten der Innendienst des METO Kundendienstes fast völlig lahmgelegt worden war. Das SAP SM Modul hatte ich bei der Vorstellung 1998 (wir sollten ja noch die Altdaten zur Migration exportieren) völlig zurecht und gold-richtig als extrem langsam und unvergleichlich unkomfortabel eingeschätzt. Die Abarbeitung eines Service- Auftrages dauerte bis zu 15 "Minuten" !!, nein, Sie haben richtig gehört, es waren nicht "Sekunden", es waren 15 "Minuten". Selbst mit den alten 386er Stationen aus 1992 und einem 486er Server hatten wir Antwortzeiten von maximal 1 Sekunde und das bei mehr als 250.000 Adressen und weit über 150.ooo Service-Positionen.

 

So kam es dann, daß wir recht schnell und unkompliziert den Auftrag bekamen, unser (ach so altes) TSL2000 (Flex 2.3) Programm unter NT 4.0 für das Jahr 2000 tauglich zu machen und bei Meto schnellstens wieder einzuführen.

 

Am 14. Jan 2001 lief es dann wieder, unser TSL 2000, in altbekannter Geschwindigkeit mit altbekannter DOS Oberfläche in einer NT DOS-Box, aber es geht "ab wie die Feuerwehr", erst recht auf einem 500er Pentium.

 

Innerhalb von weniger als einem Monat waren die gesamten Service- Aufträge aus 2000 in die EDV eingetragen (nachgearbeitet) und mit einigen Klimmzügen hatten wir sogar die fehlenden SAP Daten aus 2000 wieder zurück in TSL 2000 übertragen, denn die aus 1999 und davor hatten wir noch auf einem Server.

 

Den Mitarbeitern nach zu urteilen, war das das tollste Ding, das sie erlebt hatten. Wir hatten ja nur knapp 2 Monate Zeit für diese Operation. Und immerhin kostet das SAP SM Modul über 700.000 DM und aufwärts zuzüglich Beratung und Einweisung und Schulung und . . und . . kein Ende.

 

Und bezüglich DATAFLEX folgendes :
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Und immer wieder gilt der kluge Spruch:

Wenn Du mal ganz oben angekommen bist, mußt die höllisch aufpassen, denn dann geht es nur noch abwärts !


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